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Was ist FunWalk?

In meinen Beiträgen werden verschiedenste Wandertouren, Sehenswertes und andere Outdooraktivitäten vorgestellt. Die Faszination der Region soll den Menschen ins Bewusstsein getragen werden. Verbunden mit dieser Faszination ist hochkommen von der Couch angesagt! "Spaß an Bewegung" und aktiv: Sehen, fühlen und erleben.

Die Region

Follower meines Blogs bekommen vielfältige Einblicke in die Schönheit der Natur, das Leben und die Geschichte. Vorrangig spreche ich die Naheregion, den Saar-Hunsrück sowie deren näheres Umland an. Auch Touristen finden hier spannende Touren und sicherlich auch den ein oder anderen Geheimtipp.

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Die Traumschleife „Rund um die Kama“ in Idar-Oberstein ist mit ihren 6,2 Kilometern eine der kürzeren Traumschleifen. Mit Ihren 75 Erlebnispunkten kann sich die leichte Schleife auf jeden Fall sehen lassen. Persönlich finde ich das Abwechslungsreiche der Traumschleife sehr schön. Fast immer die Nahe im Blick führen die Wege über wilde Wiesen, durch Wälder und auf schmalen Pfaden entlang an verschiedenen Felsformationen.

 

Die Traumschleife

Start und Ziel der Traumschleife ist „In der Kammer“ in 55743 Idar-Oberstein. Ausreichend Parkplätze sind in unmittelbarer Nähe zum Eingangsportal der Traumschleife vorhanden. Kleine Randbemerkung: Die Straße „In der Kammer“ erinnert eher an einen befestigten Feldweg anstatt an eine Straße in einer Stadt, hier sollte man sich nicht verwundern lassen.

 

Vom Parkplatz aus führt ein schmaler asphaltierter Weg in Richtung Eingangsportal. Nach ca. 100 Metern hat man dieses erreicht und die Traumschleife beginnt mit einem kleinen Anstieg zu den Felswänden. Oben angekommen führt ein malerischer Pfad direkt entlang an den Felswänden in Richtung Enzweiler. Von hier aus hat man die ein oder andere schöne Aussicht auf die Nahe, die sich unterhalb des Weges ihren Weg durchs Tal sucht. Nachdem es anschließend durch den Wald geht erreicht man nach circa 2 Kilometer die „Hoppstätter Achatschleife“ sowie die ehemalige Ausgrabungsstädte einer römischen Villa am Naheufer. Ausgestattet mit Tischen und Bänken lädt dieser Ort zu einem schattigen Rast ein.

 

Die Schleife wurde im Jahre 1850 als Doppelschleife (zwei Häuser mit je vier Schleifsteinen) erbaut. 1937 wurde die Einrichtung, nach dem Rückgang der Schleifen um 1920 geschlossen und von der Natur erobert. Vor Ort wird auf Tafeln die Geschichte der Schleife erzählt nachdem deren Überreste in Jahren 2003/2004 vom Verschönerungsverein Enzweiler freigelegt wurden.

 

Von der Hoppstätter Schleife aus geht es wieder einen kurzen Stich durch den Wald bis hin zu großen grüßen Wiesen. Ein Pfad führt vorbei an der Schutzhütte bis man den Ort Enzweiler erreicht. Wenige Meter geht es entlang der Straße „Zum Stausee“ durch den Ort bis hin zum Sportplatz. Von dort aus wandert man durch einen kleinen Wald wieder zurück in das Nahetal. Unterwegs bieten sich panoramahafte Aussichten auf den Nachbarort Hammerstein und die Nahe. Im Tal führen schmale Pfade mit tollen Ausblicken entlang der Nahe durch die bergige Wald- und Wiesenlandschaft. Nach nunmehr circa vier Kilometern führt der Pfad, entlang an einem kleinen Teich, aus dem Wald auf einen schmalen, asphaltierten Weg. Unter der Bahnbrücke hindurch führt dieser parallel zur Nahe an großen Blumen- und Wildkräuterwiesen vorbei.

 

Sehr empfehlenswert ist an schönen Tagen ein Picknick auf einer der vielen Sinnesbänke oder direkt in der Wiese. Idyllisch und direkt an der Nahe gelegen, eignet sich dieser Spot auch sehr gut für die ein oder andere Abkühlung an heißen Tagen.

 

Weiter durch das Naturschutzgebiet „Kammerwoog-Krechelsfels“ verläuft der Weg, zuerst wieder etwas abseits der Nahe, auf urigen Pfaden durch die Wald- und Wiesennatur, bis dieser letztlich wieder an das Naheufer führt. Während diesem Wegabschnitt hat der Wandere wundervolle Ausblicke auf die auf der anderen Naheseite gelegenen Felswände und den sogenannten Krechelsfelsen. Über die Rad- und Fußgängerbrücke, welche auch als „Blaues Wunder“ bezeichnet wird, überqueren wir nun die Nahe machen uns entlang der Nahe auf den Rückweg in Richtung Idar-Oberstein. Zuerst erwandert man eine kurze asphaltierte Passage bis es über eine offene Wiesenlandschaft zum Endspurt nochmals einen kurzen Anstieg gibt. Hierbei kann nochmals die vielfältige Flora genossen werden. Anschließend führt ein schattiger Waldweg etwas bergab zurück ins Nahetal. Nach dem überwandern des Nahestaudamms sind es nur noch wenige hundert Meter bis wir wieder den Wanderparkplatz erreichen.

 

Fazit

Die leichte Traumschleife eignet sich, auch aufgrund Ihrer Länge von 6,2 Kilometern, perfekt für eine Familienwanderung. Die Natur zeigt sich auf dieser Traumschleife in all ihren Facetten: Ob schroffe Felswände, urige Wälder oder blühende Wiesen. Die Wege sind in einem gepflegten Zustand und lassen sich in etwa zwei Stunden gemütlich erwandern. Von den kleineren Steigungen sollte man sich nicht abschrecken lassen, diese sich gemütlich (auch mit Kinderfüßen) zu gehen. Als kleiner Tipp bietet es sich nach der Wanderung an noch in dem am Parkplatz gelegenen Restaurant einen kleinen Snack zu genießen oder ein kühles Blondes. Zu moderaten Preisen bekommt man hier auch den originalen Idar-Obersteiner Spießbraten.

 

Fakten

Streckenlänge: 6,2 Kilometer

Höhenmeter: 237 Meter

Schwierigkeit: einfach

Mein persönliches Voting: 4,5 von 5 Sternen

Start und Ziel: DG: Breitengrad 49.70167940585497, Längengrad 7.309139172091852 – GMS: Breitengrad N 49° 42' 6.046'', Längengrad O 7° 18' 32.901''

 

weiterführende Links

https://www.saar-hunsrueck-steig.de/

https://www.restaurant-kammerhof.de