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Was ist FunWalk?

In meinen Beiträgen werden verschiedenste Wandertouren, Sehenswertes und andere Outdooraktivitäten vorgestellt. Die Faszination der Region soll den Menschen ins Bewusstsein getragen werden. Verbunden mit dieser Faszination ist hochkommen von der Couch angesagt! "Spaß an Bewegung" und aktiv: Sehen, fühlen und erleben.

Die Region

Follower meines Blogs bekommen vielfältige Einblicke in die Schönheit der Natur, das Leben und die Geschichte. Vorrangig spreche ich die Naheregion, den Saar-Hunsrück sowie deren näheres Umland an. Auch Touristen finden hier spannende Touren und sicherlich auch den ein oder anderen Geheimtipp.

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Der GeoPark Krahloch bei Sensweiler informiert über die verschiedensten Gesteine der umliegenden Region. Diese gelten als Zeugnisse der Erdentwicklung und der geologischen Prozesse welche sie geformt haben. Seit Jahrtausenden sind Gesteine ein wichtiger Rohstoff ob als Baumaterial oder für die Gewinnung der enthaltenen Erze und Edelsteine.

 

Der GeoPark

Auf dem 1,8 Kilometer langen Rundweg informieren insgesamt 14 verschiedene Stationen rund um Geologie, Gesteine, Bergbau und den Naturrahm „Nahe“. Beginn der Tour ist am Wanderparkplatz in Sensweiler, dieser ist über die „Dollargasse“ zu erreichen. Von dort aus führt ein schmaler, teils etwas steiler Pfad durch ein kleines Wäldchen bis die erste Station „Aus dem Feuer geboren erreicht wird“. Von dort aus geht es über einen geschotterten Wiesenweg weiter zu den nächsten Stationen mit Gesteinsmustern und Informationstafeln. Nach circa 300 Metern ändert sich wieder der Belag. Ein Wiesenpfad führt durch die Fauna wo auch der Klarebach überquert wird. Hier wird rund um die Themen „Bachlauf, Fauna und Flora“ informiert. Nach der Überquerung des Baches führt der Weg wieder etwas steiler bergauf aus dem Tal heraus. Ab diesem Zeitpunkt wandert man schon wieder in Richtung Startpunkt.

 

Neben verschiedenen Tafeln die auf dem ebenen Waldweg informieren entdeckt man auf der rechten Seite eine Fledermaushöhle. Wenige Stufen führen herunter zum vergitterten Eingang, das Besondere: Das Innere der Höhle kann über einen Lichtschalter (nur in der Zeit zwischen dem 15. April und dem 15. Oktober) ausgeleuchtet werden und man kann die tollen Felsformationen der Höhle ansehen. Das Licht ist an einen Timer angeschlossen, sodass es wieder automatisch nach einiger Zeit erlischt.

 

Von der Höhle aus geht es weiter über eine großzügige Wiese zum Krahlochweiher, dieser ist bei Anglern sehr beliebt und wird auch gewerblich als Forellenbecken betrieben. Ein Rundgang um den kleinen Weiher lohnt sich immer, nicht nur dass dort weitere Informationstafeln aufgestellt sind, auch Sitzmöglichkeiten laden zu einem kleinen Rast am idyllischen See ein. Zum Abschluss der Tour führt ein etwa 500 Meter langer asphaltierter Weg vom Weiher zurück zum Parkplatz.

 

Fazit

Der GeoPark Krahloch bietet einen kleinen aber schönen Rundweg. Im Bereich des Bachlaufes kann es je nach Wetterlage schon mal etwas nass und matschig sein. Generell finde ich die Idee sehr gut. Leider wurde sich in der Vergangenheit wohl eher weniger um den Park gekümmert, die Wege sind sehr gut ausgeschildert und begehbar, die vielen Informationstafeln jedoch sind teilweise schon arg mitgenommen, manche sind gar nicht mehr lesbar da die Farbe schon abgeblättert ist oder diese komplett vermoost sind.

 

Fakten

Streckenlänge: 1,8 Kilometer

Höhenmeter: 30 Meter

Schwierigkeit: einfach

Mein persönliches Voting: 2 von 5 Sternen

Start und Ziel: DG: Breitengrad 49.76904176084493, Längengrad 7.195752880730573 – GMS: Breitengrad N 49° 46' 8.55'', Längengrad O 7° 11' 44.71''