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Mit viel Natur, alten Gleisen und einer atemraubenden Aussicht überrascht die Traumschleife „Ölmühlentour“ ihr Besucher. Auf 7,5 Kilometern gehört die Schleife zu den kürzeren, allerdings hat diese auch einen steilen Aufstieg im Packet. Startpunkt ist an der Ölmühle in Morbach, diese findet man in der Straße „Schmausenmühle“ in 54497 Morbach.
Die Traumschleife
Direkter Start ist an der historischen Mühle, hier gibt es die Möglichkeit einer Besichtigung und es wird auch handgemachtes verkauft, ein kleiner verzaubernder Ort. Danach geht es einige Stufen hinunter und man überquert den Bachlauf, über Wiesen und durch Wälder geht es weiter in Richtung „Aussichtspunkt Sandkaul“. Wir verlassen die Wälder und wandern immer mehr über Wiesen die links und rechts von Bäumen eingefasst sind.
Bevor wir den Aussichtspunkt mit der Relaxbank erreichen müssen wir uns noch einmal anstrengen, mehrere Etappen erfolgt ein leichter bis mittelschwerer Aufstieg, immer gerade aus. Manchmal hat man das Gefühl, dass man eine Skischanze hinauf wandert. Oben angekommen hat man einen ausgezeichneten Fernblick auf „Guthenthal“, „Rapperath“ und „Morbach“. Nach einem kurzen Rast haben wir an dieser Stelle den anstrengensten Teil hinter uns gelassen.
Die Schleife führt weiter geradeaus über Waldwege, immer wieder mit kleinen „Umleitungen“ und führt letztlich den Berg hinab. Noch ein letztes mal dürfen wir oberhalb des Steinbruches die Aussicht genießen bis uns der Weg durch ein Tannenwäldchen zum „Nixenweiher“ führt. Hier bietet sich eine optimale Station für einen kleinen Rast, viele Bänke und ein extra gesicherter Bereich im Gewässer laden zum Verweilen und Wassertreten ein.
Danach geht es den Pfad weiter bergab und wir kommen zum „Ortelsbruch“, uns erwartet ein Weg durch das dortige Moor über Holzstege. Der Weg über den Steg schlängelt sich durch das Moor und man kann tolle kleine Bäche und die Flora erleben und beobachten. Der Weg führt über breite Pfade weiter zum nächsten Steg, dieser ist dieses mal sehr lange und noch viel erlebenswerter. Leider ist es bei nassem Wetter sehr glatt auf den Stegen was ein begehen mehr als schwierig macht. Auf dem langen Steg gibt es immer wieder Rastmöglichkeiten und das Umfeld lädt zum Genießen ein.
Zurück geht es über einen Waldweg und schon bald erreichen wir einen Lehrpfad, der jetzt auch Teil unserer Tour wird. Auf Tafeln werden verschiedenen Bewohner und Pflanzen des Umlandes aufgezeigt. Zum Endspurt gibt es gerade für die Kids noch einmal die Möglichkeit sich auf dem riesen Spielplatz mit Kletterwand und Co. Richtig auszutoben.
Das letzte Stück des Weges führt uns dann nochmals durch den Wald, über die stillgelegten Gleise zurück zum Wanderparkplatz.
Fazit
Ich durfte die Traumschleife als tollen Ort kennen lernen. Für mich waren Highlights der Aussichtspunkt Sandkaul, Aussichtspunkt Steinbruch, der Nixenweiher und natürlich der Weg durch den Ortelsbruch. Der Anstieg zum Sandkaul ist etwas steiler aber Bänke bieten genügend Möglichkeiten für eine kurze Verschnaufpause. Das Gelände um die Ölmühle ist sehr gepflegt und einladend gestaltet, leider hatte diese bei meiner Wanderung nicht geöffnet (bei Bedarf vorher Öffnungszeiten abklären). Die Traumschleife ist sehr in die Natur eingebunden und es gibt sehr schöne Pflanzen- und Moosformationen. An vielen Orten würde mal sich einfach gerne mal niederlassen und die Natur genießen.
Fakten
Streckenlänge: 7,5 Kilometer
Höhenmeter: 263 Meter
Schwierigkeit: mittelschwer
Mein persönliches Voting: 4,0 von 5 Sternen
Start und Ziel: DG: Breitengrad 49.800151, Längengrad 7.1253172 – GMS: Breitengrad N 49° 48' 0.544'', Längengrad O 7° 7' 31.141''
weiterführende Links
https://www.saar-hunsrueck-steig.de/