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Die Ruine der Höhenburg „Koppenstein“ lässt heute nur noch wenig vom damaligen Ausmaß der Burganlage erahnen. Zwar sind der Burggraben, die Brunnenanlage und der Bergfried noch vorhanden, die Wehrmauern und andere bauten lassen sich allerdings fast nur aufgrund von Zeichnungen erahnen. Die Ruine erreicht man über den Wanderparkplatz an der K62, zwischen „Henau“ und „Gemünden“. Von dort aus folgt man dem beschilderten Waldweg etwa 800 Meter leicht ansteigend bis man die ehemalige Burg erreicht.

 

Die Geschichte

Bereits im 12. Jahrhundert wird der Koppenstein als Berg schriftlich erwähnt, jedoch gibt es historische Anzeichen, dass der Berg mit großer Wahrscheinlichkeit schon vor dieser Zeit besiedelt gewesen sein muss. Die heute noch sichtbaren Überreste sind vom Grafen von Sponheim nach 1325 errichtet worden. Es ist auszugehen, dass die Burg wie auch der Ort als solcher spätestens nach dem Dreißigjährigen Krieg verlassen wurden und daraufhin zerfallen sind. Der Freiherr von Schmidtburg hat die Anlage 1812 erworben, bis heute ist diese noch im Besitz dessen Erben und Nachkommen, den Freiherren von Salis-Soglio.

 

Die Ruine heute

Am besten erhalten ist heute der etwa 20 Meter hohe Bergfried. Dieser kann über eine Stahltreppe im inneren bestiegen werden und bietet oben auf der Plattform angekommen einen 360-Grand-Rundumblick in die Ferne. Eine Stahlplatte mit entsprechenden Vermerken hilft den Besuchern sich zu orientieren.

 

Fazit

Leider ist von der Ruine nicht mehr viel übrig, allerdings ist der Rundumblick vom Bergfried aus, gerade bei gutem Wetter, sehr schön. Für den Aufstieg auf die Plattform sollte man jedoch kein Problem mit der Höhe haben da die Treppe teilweise einen freien Blick nach unten gewährt und auch das Geländer um die Plattform lediglich aus einem Gitter besteht. Bevor man den Fried erreicht bietet sich am Brunnen die Möglichkeit für einen kleinen Rast, hier gibt es mehrere Bänke und Picknicktische. Direkt am Zuweg zu der Ruine kann man noch den kleinen „Umweg“ der Stammbäume erwandern. Kleiner Tipp: Folgt man dem Weg vom Bergfried aus weiter geradeaus findet man in wenigen Metern (50 – 100 Meter weit, danach folgt ein Waldweg) sehr schöne Felsformationen die einen tollen Spot für Fotos abgeben.

 

Fakten

Mein persönliches Voting: 3,5 von 5 Sternen

Start und Ziel (Parkplatz): DG: Breitengrad 49.87933742171013, Längengrad 7.496482329177905– GMS: Breitengrad N 49° 52' 45.615'', Längengrad O 7° 29' 47.336''