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Die Frauenburg ist eine Spornburg die schätzungsweise bereits vor 1327 entstanden sein soll. Gebettet auf einem Felsen, dem „Sporn“ ist die heutige Ruine zwischen Frauenberg und Sonnenberg-Winnenberg. Über einen asphaltierten Weg entlang des Ellenbachs erreicht man die Ruine bergaufwärts in etwa 600 Metern. Als Parkplatz wird am besten der Wanderparkplatz der Traumschleife „Gräfin Loretta“ genutzt, dieser befindet sich in der „Bahnhofstraße“ in 55776 Frauenberg.
Die Geschichte
Die Burg gehörte nach deren Errichtung zur hinteren Grafschaft. Bauherr waren die „Grafen von Sponheim“. Ab 1331 soll die Burg der „Gräfin Loretta von Sponheim“, nach der auch die dort verlaufende Traumschleife benannt wurde, als Witwensitz gedient haben. Später war die Frauenburg der Amtssitz eines sponheimischen Amtmannes. Im Jahr 1673 soll die Burg in der sogenannten „Wildfangfehde“ durch lothringische Truppen zerstört worden sein. Im Jahre 2013 wurden an der Ruine umfangreiche Arbeiten vorgenommen um die noch bestehende Substanz zu erhalten.
Die Burg
Nach dem kleinen Aufstieg erreicht mal schnell die Ruine. Heute, direkt ins Auge fallend, sind noch die zwei Rundtürme annähernd erhalten, wovon einer (nach vorheriger Absprache) auch als Aussichtsturm begangen werden kann.
Ansonsten zeigen die noch stehenden Mauern ein ziemlich klares Bild. Mehrere rechteckige Etagen die von grünem Rasen bewachsen sind, in Kombination mit den alten Mauern, schaffen einen verträumten Ort. Entsprechende Tafeln die an diversen Stellen an den Mauern angebracht sind erzählen die Geschichte der Frauenburg.
Von der Burg aus hat man eine super Aussicht auf Sonnenberg-Winnenberg mit der davorliegenden „L176“, die sich anmutig durch das Tal vor der Ruine schlängelt. Wie eine Art „Podest“ erheben sich die heute begehbaren Teile der Burg über den umliegenden Wald. Daher auch ein sehr toller Fotospot!
Fazit
Die Burganlage sowie auch alles rund um die Burg befindet sich in einem außerordentlich gepflegten Zustand, dass macht den Besuch dann direkt noch einmal schöner! Es ist eher eine kleine Burgruine die aber aufgrund ihrer Lage und der beiden Türme für mich einen sehr besonderen Charme ausstrahlt. Vor Ort werden viele Fakten auf gut aufgearbeiteten Tafeln präsentiert. Ich finde ein Besuch ist auf jeden Fall lohnenswert. Von der Ruine aus kann man auch noch gut weitere Ziele wie die „Kaiserallee“ auf dem „Nahekopf“ besuchen (ca. 1,3 Kilometer ab der Ruine).
Fakten
Mein persönliches Voting: 3,9 von 5 Sternen
Start und Ziel (Wanderparkplatz): DG: Breitengrad 49.66642883161259, Längengrad 7.281016325626228 – GMS: Breitengrad N 49° 39' 59.144'', Längengrad O 7° 16' 51.658''