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Etwas versteckt gelegen befindet sich in Idar-Oberstein im Industriegebiet „Am Kreuz“ die alte Bahnbrücke und das Wehr. Direkt an der Nahe gelegen wurden beide Werke bereits gut von der Natur zurückerobert. Hieraus entsteht meiner Meinung nach ein schöner idyllischer und nostalgischer Gesamteindruck. Durch die Zuwegung erreicht man zuerst das Wehr, von dort aus entlang des Naheufers in wenigen Metern die alte Eisenbahnbrücke. Parkmöglichkeiten bestehen im Industriegebiet, die Zufahrt erfolgt über die Industriestraße.
Von der Industriestraße geht es einen geschotterten Weg leicht abfallend in Richtung Nahe entlang (Koordinaten der Abzweigung unter „Fakten“). Folgt man diesem Weg erreicht man nach circa 350 Metern einen größeren Rasenplatz, damit ist man auch schon am Wehr angekommen.
Das Wehr
Dieses ist ein beliebter Platz, vor allem bei jungen Leuten, zum schwimmen, zelten, angeln und grillen. Das Gelände um das ehemalige Wehr, welches früher „Hüsters Mühle“ versorgte (die Wassereinlasstore sind noch heute vorhanden), wird heute vom dortigen Angelverein gepflegt, aus diesem Grund sollte auch respektvoll damit umgegangen werden und nichts vermüllt oder beschädigt werden. Durch das noch vorhandene Wehr, welches gerade im vorderen Bereich schon in die Jahre gekommen ist, ist die Nahe hier sehr ruhig und breit. Am Anfang ist sie auch sehr seicht, was auch einem Nichtschwimmer zum Badevergnügen verhilft. Das eigentliche Wehr ist mittlerweile fast komplett bewachsen, lediglich einige Betonreste und die vor Jahren neu angelegte Fischtreppe scheinen aus der wilden Natur heraus. Geht man vom Wehr aus über die kleine Brücke weiter am Ufer Naheaufwärts kommt man nach knappen 200 Metern an die Eisenbahnbrücke.
Die Brücke
Der Weg dorthin führt bei am begrasten Naheufer, welches regelmäßig vom Verein gemäht wird. Durch die fast still stehende Nahe entstehen hierbei tolle Spiegelungen und die durch Bäume entstandenen schattigen Plätze am Ufer laden zum verweilen ein. Weiter Richtung Brücke wird es zum ende hin sehr steinig weshalb festes Schuhwerk sehr zu empfehlen ist. An der Brücke angekommen ist der Pfad wieder besser begehbar. Es handelt sich um eine ehemalige Bahnbrücke die den Firmen im Industriegebiet zu früheren Zeiten für die Materiallieferung diente. Seit Jahrzehnten liegt diese Brücke allerdings schon brach. Auch an dieser Stelle zeigen sich die bereits eben angesprochenen Reflexionen von Ihrer besten Seite. Es ist ein sehr schöner Fotospot in dem sich Nostalgie und Natur in einem vereinen.
Fazit
Für mich persönlich handelt es sich hierbei um einen magischen Ort. Es ist ein Ort der einfach zum entspannen, verweilen und zu Fotoaufnahmen einlädt. Im Sommer findet man hier, auch trotz teilweise großem Andrang, fast immer ein ruhiges Plätzen und im kühlen Nass ist sowieso immer Platz. Mich fasziniert an diesem Ort die Tatsache wie die Natur sich die von Menschen bebauten Flächen wieder zurückholt. Seither sorgen viele heimische Pflanzen für ein fast Biotopartiges Feeling.
Fakten
Mein persönliches Voting: 3,6 von 5 Sternen
Start und Ziel (Position ist Abzweigung an der Industriestraße): DG: Breitengrad 49.72328488680965, Längengrad 7.378733440017693 – GMS: Breitengrad N 49° 43' 23.826'', Längengrad O 7° 22' 43.44''